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Tolle Leistung des Post-SV gg. Aufstiegsaspiranten 7:9 gg. Pfarrkirchen,
8:8 in Rosenheim

In der Tischtennisoberliga holte der Post-SV zwar einen wichtigen Punkt beim Unentschieden in Rosenheim, trotzdem hätte man aus den beiden Spielen noch mehr rausholen können. Am Samstag in Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten Pfarrkirchen gab es nach einer 7:6 Führung noch wie in der Vorrunde eine 7:9 Niederlage. Nach einem klaren 3:0 Sieg im Auftaktdoppel von Aranyosi/Hutvagner vergaben Frank/Lechner gegen das Spitzendoppel der Gäste, Mnich/Ceverny, große Chancen auf einen Sieg. Nach gewonnenem ersten Satz, vergaben beide im zweiten Satz eine 8:2 und im dritten Satz eine 7:3 Führung. So mussten sie sich wie auch Heisler/Lauber mit 1:3 geschlagen geben. Peter Aranyosi gewann anschließend gegen Ceverny sicher mit 3:1 und auch Bela Frank konnte sich etwas überraschend gegen Mnich mit 3:1 durchsetzen. Karoly Hutvagner fertigte Hosse ebenso in vier Sätzen ab und der Post-SV führte mit 4:2. Martin Heisler musste sich dem starken Bouda wie in der Vorrunde mit 1:3 geschlagen geben und im hinteren Paarkreuz verloren Lechner und Lauber jeweils mit 0:3, obwohl diesmal ihre Leistung gar nicht so schlecht war. Als sich dann Peter Aranyosi auch noch Mnich mit 2:3 geschlagen geben musste, führten die Gäste mit 6:4. Doch die Traunsteiner kamen noch einmal zurück. Bela Frank gewann auch sein zweites Einzel ganz knapp gegen Ceverny und Hutvagner zeigte gegen Bouda ein ganz starkes Spiel. Mit 3:0 behielt er die Oberhand, ebenso wie Martin Heisler gegen Hosse. Jetzt führte der Post-SV plötzlich wieder mit 7:6. Doch leider konnte man auch diesmal im hinteren Paarkreuz nicht punkten. Hans Lechner konnte zwar gegen den starken Tschechen Miffek den ersten Satz für sich entscheiden, doch das wars auch schon. Christian Lauber konnte seinen Vorrundensieg gegen Synkule nicht wiederholen und beim Stand von 7:8 mussten sich Aranyosi/Hutvagner im Schlussdoppel auch noch mit 1:3 beugen, sodaß man schlussendlich wieder mit leeren Händen dastand. In Rosenheim tags darauf gab man sich im Vorfeld wenig Chancen und doch sollte es wieder ein Krimi werden. Wie schon gegen Pfarrkirchen spielten Frank/Lechner gegen das Spitzendoppel Szappanos/Hundhammer toll mit und hätten durchaus gewinnen können. Doch erneut verspielten beide eine 8:2 Führung im ersten Satz, gewannen den zweiten Satz und auch im vierten Satz lag man mit 9:7 in Front. Am Ende jedoch triumphierte wieder der Gegner. Doch die beiden anderen Doppel gingen diesmal an Traunstein. Vor allem Heisler/Lauber zeigten bei ihrem 3:1 Sieg über Büttner/Fischer eine starke Vorstellung. Bela Frank hatte anschließend gegen seinen Landsmann Szappanos nichts zu bestellen und Peter Aranyosi lag gegen Hundhammer schon aussichtslos mit 0:2 Sätzen und 8:10 zurück. Doch der Traunsteiner kämpfte sich ins Spiel zurück, gewann diesen Satz noch wie auch den vierten. Im Entscheidungssatz lag nun der Traunsteiner mit 8:4 in Führung. Doch bei diesem Stand vergab er einen relativ leichten Ball, was ihn so aus dem Konzept brachte, dass er das Spiel doch noch knapp mit 10:12 abgeben musste. In diesem Stil ging es weiter, diesmal mit einem glücklichen Ausgang für den Post-SV. Martin Heisler und Karoly Hutvagner setzten sich jeweils denkbar knapp mit 11:9 im Entscheidungssatz gegen ihre Gegner Heeg und Fischer durch. Besonders Heislers Sieg über den starken Heeg war schon eine Überraschung. Keine Chance hatten anschließend Lauber und Lechner und so führte Rosenheim mit zur Halbzeit mit 5:4. Doch jetzt kam eine starke Phase der Traunsteiner. Überraschend klar mit 3:0 gewann Aranyosi gegen Szappanos und auch Bela Frank gewann ebenso überraschend mit 3:1 gegen Hundhammer. Als dann auch noch Karoly Hutvagner ein bereits verlorenes Spiel gegen Heeg, er lag im Entscheidungssatz mit 3:9 zurück, noch in einen Sieg ummünzte, kam plötzlich Hoffnung im Traunsteiner Lager auf. Martin Heisler fertigte anschließend Fischer klar in drei Sätzen ab und der Post-SV führte plötzlich mit 8:5 und hatte das Unentschieden schon in der Tasche. Erneut mussten sich Lechner und Lauber mit 1:3, bzw. 0:3 geschlagen geben und auch im Schlussdoppel hatten Aranyosi/Hutvagner beim 0:3 nichts zu bestellen. Trotzdem konnte der Post-SV mit dem einen Punkt hoch zufrieden sein, welcher im Abstiegskampf noch ganz wichtig werden könnte.    
08.02.2012
Höchststrafe für den Post-SV
0:9 Niederlage gegen Übermannschaft

Nach eineinhalb Stunden war alles vorbei. Die überragende Mannschaft der Tischtennisoberliga, der TSV Bad Königshofen überließ den Traunsteinern nicht einen Ehrenpunkt. So wollte unter den zahlreichen Zuschauern auch keine rechte Stimmung aufkommen, zu überlegen waren die Gäste, der Post-SV hatte gar nichts entgegenzusetzen.
So stellten sie ihr bestes Doppel auf Position 2, um auch diesen Punkt zu machen. Aranyosi/Hutvagner konnten zwar den ersten Satz gegen Florea/Förster noch gewinnen, doch dann war Feierabend. Auch Frank/Lechner wehrten sich gegen den Chinesen Fu Da Jun und Jugendeuropameister Kilian Ort nach Kräften, konnten auch den zweiten Satz siegreich gestalten, doch auch sie verloren am Ende mit 1:3. Ohne Satzgewinn blieben Heisler/Lauber im Dreierdoppel gegen Jadcyk/Schüller. Nun war man auf das Spiel von Peter Aranyosi gegen den 15jährigen Kilian Ort gespannt. Doch leider konnte Traunsteins Nr. 1 nicht sein bestes Tischtennis abrufen und verlor relativ klar in drei Sätzen. Genauso erging es Bela Frank gegen Vasile Florea. Trotz vieler schöner Ballwechsel hatte der Traunsteiner vor allem mit den Aufschlägen der ehemaligen Nr. 51 der Weltrangliste so seine Probleme und musste sich mit 0:3 geschlagen geben. Auch Karoly Hutvagner stand gegen Schüller auf verlorenem Posten. Ein tolles Spiel machte Martin Heisler gegen Förster. Seine 1:3 Niederlage war denkbar knapp und er brachte den letzte Saison noch in der 2.Bundesliga spielenden Profi arg ins Schwitzen. Mannschaftsführer Hans Lechner zog sich gegen den Chinesen Fu Da Jun achtbar aus der Affäre, hatte im zweiten Satz eine 8:5 Führung und im dritten Satz eine 6:2 Führung inne, doch man hatte immer das Gefühl, wenn der Chinese Punkte brauchte, so machte er diese auch. So musste sich auch Lechner mit 0:3 beugen. Ein beherztes Spiel machte Christian Lauber im bereits letzten Match des Abends gegen den Tschechen Jadcyk. Dafür wurde er auch mit einem Satzgewinn belohnt, mehr war jedoch nicht drin.
Diese „Klatsche“ wirft den Post-SV aber sicher nicht aus der Bahn, denn sie war eingeplant. Allerdings finden sich Traunsteins Tischtennisspieler jetzt auf dem Abstiegsrelegationsplatz wieder, da Effeltrich gegen Tegernheim gewonnen hat. Auch am kommenden Wochenende wird man wohl am Samstag gegen den Tabellenzweiten Pfarrkirchen und am Sonntag gegen den Tabellendritten Rosenheim nichts holen, dann aber stehen die wohl wichtigsten vier Spiele der Saison an, wenn es gegen die direkten Konkurrenten um den Abstieg geht.  



30.01.2012
Post-SV steckt mitten im Abstiegskampf
7:9 Niederlage gegen Tegernheim
Eine erneut unglückliche Niederlage mussten Traunsteins Tischtennisspieler in der Oberliga gegen den Rückzieher aus der 2.Bundesliga, den FC Tegernheim, hinnehmen. Mit 7:9 zog man den Kürzeren. Dabei wurden erneut viele Chancen ausgelassen, besonders in den Doppeln. Nache dem klaren Sieg von Aranyosi/Hutvagner gegen Gasnarek/Petrak hatten auch Frank/Lechner gegen das Spitzendoppel der Gäste, Schmidl/Seibot, durchaus Chancen auf den Sieg. Nach gewonnenem ersten Satz verspielten die Traunsteiner im zweiten Durchgang eine 8:2 und im dritten Satz eine 8:5 Führung und mussten sich so noch mit 1:3 geschlagen geben. Heisler/Lauber hatten gegen Ulrich/Mühlsimmer sogar Matchball, doch auch sie konnten diesen nicht verwerten und verloren mit 11:13 im Entscheidungssatz. Peter Aranyosi stellte mit seinem knappen 3:2 Sieg über den Tschechen Seibot den 2:2 Ausgleich her. Bela Frank kämpfte gegen die Nr. 1 der Gäste, Christoph Schmidl, tapfer mit, verlor aber in drei knappen Sätzen. Doch die „Mitte“ brachte den Post-SV wieder in Führung. Karoly Hutvagner besiegte den Tschechen Ulrich in vier Sätzen und Martin Heisler kämpfte Gasnarek in drei Sätzen nieder und revanchierte sich so für die Vorrundenniederlage. Leider gab es jedoch im hinteren Paarkreuz erneut zwei Niederlagen. Hans Lechner musste sich dem Abwehrspezialisten Mühlsimmer klar geschlagen geben und auch Christian Lauber konnte nur einen Satz gegen den Tschechen Petrak gewinnen. Dafür setzte sich Traunsteins Nr. 1, Peter Aranyosi, diesmal in einem hochklassigen Spiel gegen Schmidl mit 3:1 durch und stellte den 5:5 Ausgleich her. Bela Frank hatte erwartungsgemäß trotz guten Spiels auch gegen Seibot das Nachsehen und erneut waren es Karoly Hutvagner und Martin Heisler, die den Post-SV mit 7:6 in Front brachten. Beide konnten sich gegen Gasnarek und Ulrich jeweils mit 3:1 durchsetzen. Jetzt war man nur noch einen Punkt von einem Unentschieden entfernt. Viel Pech hatte Hans Lechner in seinem zweiten Match gegen den Tschechen Petrak. Beim Stand von 1:1 in den Sätzen musste er im dritten Satz bei 9:10 einen Kantenball hinnehmen und im vierten Satz gleich mehrere, so auch beim Satzball für ihn. So musste er eine 1:3 Niederlage hinnehmen. Auch Christian Lauber konnte sich gegen Mühlsimer nicht durchsetzen und so hoffte man auf das Schlussdoppel um zumindest noch das 8:8 Unentschieden zu erreichen. Doch leider konnten Aranyosi/Hutvagner eine 2:1 Satzführung gegen Schmidl/Seibot nicht ins Ziel bringen. So stand man am Ende mit leeren Händen da. Die Luft wird nun immer dünner. Zwar steht man immer noch auf Platz 6 der Tabelle, da auch die Konkurrenten verloren, aber nur ein Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz ist sicher kein Ruhekissen.         



16.01.2012

Unglückliche Niederlage für Post-SV
6:9 gegen Versbach

Ein schwaches hinteres Paarkreuz sowie drei 10:12 Niederlagen im Entscheidungssatz kosteten dem Post-SV Traunstein in der Tischtennisoberliga den Sieg gegen den Tabellenvierten SB Versbach. Dabei ging es gleich gut los für die Traunsteiner. Nach den Doppeln ging man mit 2:1 in Führung. Aranyosi/Hutvagner gewannen gegen Weinhold/ Derra mit 3:1 und Heisler/Lauber setzten sich gegen die starken Stock/Welt klar mit 3:0 durch. Die Sensation hatten Frank/Lechner auf dem Schläger, als sie gegen das Spitzendoppel der Gäste, Geist/Kuternozinski, nach einer 6:4 Führung im Entscheidungssatz noch knapp mit 10:12 geschlagen geben mussten. Peter Aranyosi bezwang den jungen Weinhold in drei Sätzen, Traunstein führte mit 3:1. Doch dann riss der Faden. Bela Frank zeigte gegen Geist eine gute Leistung, hatte aber in drei knappen Sätzen das Nachsehen. Zwei ganz bittere Niederlagen gab es nun im mittleren Paarkreuz. Karoly Hutvagner und Martin Heisler mussten sich ihren Gegnern jeweils mit 10:12 im Entscheidungssatz geschlagen geben. Als dann auch noch Hans Lechner und Christian Lauber ihren Gegnern gratulieren mussten, stand es plötzlich 3:6. Doch der Post-SV kam noch einmal zurück. In einem tollen Spiel der beiden „Einser“ bezwang Aranyosi sein Gegenüber Geist mit 3:2 und auch Bela Frank kämpfte Weinhold mit dem selben Ergebnis nieder. Als dann auch noch Hutvagner Stock bei seinem 3:0 Sieg keine Chance ließ, war der 6:6 Gleichstand wieder hergestellt. Martin Heisler spielte zwar gegen den Polen Kuternozinski gut mit, konnte aber nur den ersten Satz für sich entscheiden. Hans Lechner vergab anschließend gegen Welt eine 10:8 Führung im ersten Satz und eine 10:5 Führung im dritten Satz und hatte mit 0:3 das Nachsehen. Christian Lauber kämpfte gegen Derra wie ein Löwe, doch am Ende musste auch er sich mit 2:3 beugen. Damit war die 6:9 Niederlage perfekt. Wenn man bedenkt, dass man mit 9:3 gewonnen hätte, wären die drei knappen Niederlagen in Siege umgemünzt worden, ist diese Niederlage besonders bitter. Trotz dieser Niederlage liegt der Post-SV zwar immer noch auf Platz 5 in der Tabelle, allerdings punktgleich mit Tegernheim und Schwabhausen und nur noch einen Punkt vor Effeltrich, die den Relegationsplatz einnehmen. 



Hans Lechner zweifacher oberbayerischer Meister

Mit einem tollen Erfolg kehrte der Traunsteiner Tischtennisspieler Hans Lechner von den oberbayerischen Titelkämpfen der Senioren aus Dachau zurück.
Hier ging es auch um die Qualifikation für die bayerischen Titelkämpfe im März.
Im Einzel bezwang Lechner in seiner Vorrundengruppe Collmar aus Neufahrn und Reinbold aus Murnau jeweils mit 3:0 und war somit für die Hauptrunde qualifiziert. Hier wurde er an 1 gesetzt und erhielt ein Freilos. Im Halbfinale bezwang er Krüger aus Moorenweis in einem engen Spiel mit 3:1. Im Finale ließ Lechner seinem Kontrahenten Schmidbauer aus Erding beim 3:0 keine Chance und wurde somit oberbayerischer Meister.
Im Doppel spielte er mit Klaus Thiel vom FC Bayern München. Letztes Jahr noch im Halbfinale gescheitert, holten sie sich diesmal überlegen den Titel. Im Halbfinale bezwangen sie Schmidbauer/Roppelt aus Erding mit 3:0 und im Endspiel behielten sie über den ehemaligen Bundesligaspieler Siewert und Kinner von WB Allianz München ebenfalls mit 3:0 die Oberhand.  



     

Ergebnisse: Oberliga Bayerntext 759
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Post-SV deutscher Vizemeister
Mit der Titelverteidigung hat es für die Tischtenniscracks des Post-SV Traunstein nicht ganz geklappt, jedoch sind die Mannen um Hans Lechner auch mit dem zweiten Platz bei den deutschen Titelkämpfen der Senioren hochzufrieden. Somit hat der Post-SV Traunstein nach einem dritten Platz 2006, dem Titel 2010 und der Vizemeisterschaft 2011 einen kompletten Medaillensatz zusammen. In der Vorrundengruppe mussten Peter Aranyosi, Bela Frank, Karoly Hutvagner und Hans Lechner zunächst gegen den Vertreter aus Thüringen, TTC Weimar, ran. Der Verbandsligist hatte gegen die Traunsteiner beim 0:4 mit 0:12 Sätzen keine Chance. Hier punkteten für den Post-SV im Einzel Aranyosi, Frank und Lechner sowie das Doppel Frank/Lechner. Doch bereits im zweiten Spiel gegen Mitfavorit SSC Berlin gab es einen heißen Kampf. Beim Stand von 2:3 aus Traunsteiner Sicht lag Karoly Hutvagner gegen den Abwehrspieler Adolph schon mit 6:8 im Entscheidungssatz hinten und der Post-SV stand kurz vor einer Niederlage. Doch der Traunsteiner konnte das Spiel noch mit 11:9 gewinnen und so den 3:3 Ausgleich herstellen. Bela Frank machte anschließend mit einem klaren 3:0 Sieg den Sack doch noch zu. In diesem Spiel machte sich aber der Post-SV das Leben selber schwer, da das Doppel Aranyosi/Hutvagner nach klarer Führung noch verlor und Aranyosi sowie Hutvagner gegen Popal keine Chance hatten. Im letzten Gruppenspiel hatte man es mit dem Oberligisten Tostedt zu tun. Hier gab es wieder einen klaren 4:1 Sieg. Hier musste sich nur Hans Lechner gegen den Spitzenmann der Tostedter nach einer tollen Vorstellung unglücklich mit 10:12 im Entscheidungssatz beugen. Im Halbfinale wartete nun der gastgebende Regionalligist TTF Besseringen. Auch hier konnten die Traunsteiner einen 4:1 Sieg landen. Diesmal erwischte es Karoly Hutvagner, der ebenfalls ganz knapp mit 9:11 gegen den Spitzenmann Koch im fünften Satz verlor. So stand man erneut im Finale um die deutsche Meisterschaft. Gegner war hier der hohe Favorit aus der 2.Bundesliga Nord, der TTC Schwalbe Bergneustadt. Hier rechneten sich die Traunsteiner schon eine kleine Chance aus, dafür musste aber alles optimal laufen. Doch leider war in diesem Endspiel das Glück den Traunsteinern nicht hold. Peter Aranyosi brachte den Post-SV mit seinem 3:0 Sieg über Groote zwar mit 1:0 in Führung, doch dann lief alles für Bergneustadt. Karoly Hutvagner zeigte gegen den im vorderen Paarkreuz der 2.Bundesliga spielenden Rosenberg ein tolles Match, hatte aber enorm mit den Netz- und Kantenbällen seines Gegenüber zu kämpfen. So war die 1:3 Niederlage nicht verwunderlich. Bela Frank hatte gegen den ehemaligen deutschen Einzelmeister Broda nichts zu bestellen und so führte Bergneustadt mit 2:1. Ganz unglücklich lief das Doppel für Traunstein. Aranyosi/Hutvagner hatten gegen das Bundesligadoppel Rosenberg/Broda durchaus Chancen, vergaben aber jeweils im ersten und zweiten Satz mehrere Satzbälle und verloren mit 0:3. Als dann auch noch Aranyosi im Spitzenspiel gegen Rosenberg in einem tollen Match hauchdünn in vier Sätzen verlor, war das Match gelaufen und die Traunsteiner entthront. Trotzdem war man mit den gezeigten Leistungen hochzufrieden und ein deutscher Vizemeister ist auch so schlecht nicht.   


Post-SV souverän bayerischer Meister

Überragender Hutvagner  
Eine tolle Leistung zeigten Traunsteins Tischtennissenioren bei der bayerischen Meisterschaft für Mannschaften. Als Titelverteidiger war man zwar Favorit, aber ein erstklassiges Teilnehmerfeld ließ Spannung erwarten. Drei Oberligisten und drei Bayernligisten wollten dem Post-SV das Leben schwer machen, doch keine Mannschaft konnte die Traunsteiner ernsthaft gefährden. In der Vorrundengruppe wurde der Oberligist TuS Pfarrkirchen gleich mit 4:0 abgefertigt. Die Sensation hier war der Sieg von Karoly Hutvagner über den polnischen Ex-Internationalen Mnich. Gegen ihn hatten sich in der Punkterunde Aranyosi und Frank nur Niederlagen abgeholt. Im zweiten Spiel war der Bayernligist Altenkunstadt der Gegner. Dieser wurde mit 4:1 besiegt. Hier hatte nur Hans Lechner gegen die tschechische Nr. 1, Hurina, das Nachsehen. Im letzten Spiel fertigte man den starken Bayernligisten TSV Stein wieder mit 4:0 ab. Und auch hier gelang Karoly Hutvagner mit seinem 3:0 Sieg über den starken Polen Kabacinski ein Husarenstück. Im Halbfinale war dann der Bayernligaaufsteiger Etwashausen der Gegner. Mit einem 4:1 Sieg wurde der Finaleinzug perfekt gemacht. Hans Lechner musste sich hier nach einer tollen Vorstellung der gegnerischen Nr. 1 mit 1:3 beugen, hatte den Sieg aber schon auf dem Schläger als er eine 10:6 Führung im zweiten und eine 7:3 Führung im dritten Satz noch verspielte. Peter Aranyosi konnte gegen diesen Gegner nur hauchdünn mit 3:2 gewinnen. Der Finalgegner kam ebenfalls aus Oberbayern, nämlich Ligakonkurrent Bad Aibling, der im anderen Halbfinale Pfarrkirchen mit 4:3 bezwang. Hier machten die Traunsteiner ernst und feierten einen klaren 4:0 Sieg. Nur Bela Frank hatte gegen den Abwehrstrategen Englmeier seine liebe Müh, konnte sich aber dennoch mit 11:8 im Entscheidungssatz durchsetzen. Damit sind Peter Aranyosi, Bela Frank, Karoly Hutvagner und Hans Lechner für die deutsche Meisterschaft qualifiziert, die am 21./22. Mai in Merzig im Saarland stattfindet und wo man ebenfalls als Titelverteidiger ins Rennen geht.